Diskussionsveranstaltung über „asozial“ und „Berufsverbrecher*innen“ genannte verfolgte Menschen im NS am 16. Oktober

Am 16.Oktober 2026 veranstaltet die Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Fürstenberg an der Havel am Nachmittag eine Diskussionsveranstaltung  (14-18 Uhr):

„Asozial“ und „Berufsverbrecher*innen“ genannte verfolgte Menschen im Nationalsozialismus

 

Am Abend findet das Theaterstück

„Monolog mit meinem „Asozialen“ Grossvater. Ein Häftling in Buchenwald “ von und mit Harald Hahn statt, ebenfalls in der Mahn- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.

Genauer Ort ist der Veranstaltungssaal ehem. Garagen, Straße der Nationen, Fürstenberg/Havel.


Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis

„Das nannte man dann ja arbeitsscheu, so, als wollte ich nicht arbeiten.”
(Ilse Heinrich, als sogen. asozial verfolgt, 1924 – 2023)

Programm:

„Asozial“ und „Berufsverbrecher*innen“ genannte
verfolgte Menschen im Nationalsozialismus
Veranstaltung am 16. Oktober 2026, 14 Uhr – 18 Uhr
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück,
Veranstaltungssaal ehem. Garagen, Straße der Nationen, Fürstenberg/Havel

Begrüßung durch die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis

Impulsreferate von:
• Siegrid Fahrecker, Aktivistin und Enkelin von Anna Burger, mit dem Stigma „asozial“
inhaftierte Ravensbrückerin
• Christian Weinberger
2. Vorsitzender von VEVON – Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des
Nationalsozialismus e.V.
• Oliver Gaida, Kurator der Ausstellung „Die Verleugneten“
• Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark

Kaffeepause

Moderiertes Gespräch zu Perspektiven und Bündnissen der weiteren Arbeit
zur Anerkennung und dem Gedenken an die als
„asozial und Berufsverbrecher*innen“ Verfolgten